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Afrikaner sind faul: Antwort an Blocher PDF Print E-mail
Written by 20 Minuten   
Sunday, 29 October 2006
«Afrikaner sind faul... und?»

Afrika könnte massenweise Babys verkaufen, für Fotografen Völkermorde organisieren und das Rhythmus-Gen an die Asiaten verkaufen und sich so selbst helfen. Dies schlägt ein kenianischer Schriftsteller nach der Afrika-Kritik Blochers vor.

Der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina reagiert auf Blochers pauschale Faulheitsvorwürfe an die Adresse der Afrikaner und macht in der «SonntagsZeitung» Vorschläge zur Industrialisierung Afrikas. Binyavangas Industrialisierungsplan, den er mit der noch zu gründenden Firma Afrika-Zukunft-GmbH realisieren will, fällt ebenso zynisch aus, wie Blochers Äusserungen im Zusammenhang mit der Entwicklungshilfe für den schwarzen Kontinent.


So könne Afrika «Markenbabys» verkaufen. Nicht nur Angelina Jolie und Madonna würden afrikanische Kinder kaufen. Auch in Europa steige die Nachfrage nach Babys. In den USA könnten diese ebenfalls für harte Währung verkauft werden.

Auch das afrikanische Elend könne man zum Verkaufsschlager machen. Binyavangas will Filmrechte und Romanrechte verkaufen, wenn jemand Kriege oder Hungersnöte thematisieren will. Für solche Katastrophen gibts dann eine Lizenz zum Berichten. Für Fotographen könne man beispielsweise auch einen Völkermord durchführen. Kostenpunkt: 30 000 Franken.

Weil die Afrikaner nicht wissen, was Zeit sei, sei die Produktion von sprechenden Uhren eine Goldgrube.

Der Rhythmus den Afrikaner schon bei Geburt hätte, müsste man als Gen isolieren und hernach der europäischen, amerikanischen und asiatischen Jugend verkaufen. Die stehe dadrauf, da können man auch Geld verdienen.

Ausserdem könne man Extremsportpauschalen für gelangweilte Europäer anbieten. Diese sollen sich eine Strassenhändler-Lizenz lösen. Dann würde die Regierung den Strassenhandel verbieten und die Polizei würde die Abenteuer-Touristen mit Knüppeln und Tränengas jagen. Wer eingefangen wird, muss nach Hause reisen.

Der Autor des offenen Briefes an Bundesrat Blocher ist kenyanischer Schriftsteller und Herausgeber des Literaturmagazins «Kwani».


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Last Updated ( Sunday, 29 October 2006 )
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