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Tarek Eltayeb, Das Palmenhaus - Eine Rezension PDF Print E-mail
Written by Beate Hammond   
Wednesday, 04 July 2007
“Das Palmenhaus” ist spannend
und berührend zugleich


Palmen helfen dem sudanesischen Flüchtling Hamza über sein in jeder Hinsicht tristes Dasein in Wien hinweg. Sie umgeben ihn in jedem Winkel seiner ungeheizten Wohnung im dritten Wiener Gemeindebezirk, wenn auch nur als Fototapete. 
Echte Wärme spendet nur Hakiema, seine duldsame und unüblich reiselustige Katze, die ihn auf seinen Ausfahrten in der Wiener Straßenbahn (denn dort ist es immer warm, besonders wenn man den Sitz über dem kleinen Heizkessel ergattern kann) in seinem Mantelausschnitt Gesellschaft leistet.

Palmen sind der Inbegriff der Heimat, die Hamza verlassen musste, erst nach Ägypten, dann in Richtung Europa. Die Bilder dieses vergangenen Lebens drängen sich ihm bei fast jeder Gelegenheit auf, in der Wohnung, in der Straßenbahn oder bei seinen Gelegenheitsjobs als Prospektverteiler oder Zeitungskolporteur. Hamza ist mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart zu Hause, umgeben von seiner Geschichte und seinen Träumen, für die es kein Publikum außer ihm selber gibt.

Erst Sandra, eine Zufallsbekanntschaft, die sich scheinbar nur für Katze Hakiema interessiert, befreit ihn aus seiner selbstgewählten Isolation. Nicht nur, weil sie ihm eine Jahreskarte für das Palmenhaus im Schönbrunner Tiergarten schenkt und damit eine eigene subtropische Heimat mitten in Wien, wenn auch nur auf bestimmte Öffnungszeiten begrenzt. Sandra interessiert sich aber auch für seine Geschichten und bringt Hamza zum Reden, wie ein Wasserfall, der erst verebbt, wenn er vor Erschöpfung beim Erzählen einschläft.

“Das Palmenhaus” ist der Roman einer Flucht, die auch im Exil nicht endet, spannend erzählt und detailgetreu, wobei besonders die Schilderungen in Wien von einer oftmals beklemmenden Authentizität sind. Das Buch ist auch eine berührende Liebesgeschichte, über die Annäherung zweier Menschen, die sich wünschen, “nie mehr in die Kälte der anderen Welt zurückzumüssen.”  Das Werk gewinnt durch eine elegante, schlichte Sprache, übersetzt aus dem Arabischen von Ursula Eltayeb.





Tarek Eltayeb,
Das Palmenhaus,
Verlag Hans Schiler, Berlin, 2007,
ISBN 978-3-89930-178-6,
350 Seiten,
zu bestellen direkt beim Verlag
(www.verlag-hans-schiller.de),
Preis 24 Euro (D)
 

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