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Jazztrompeter erliegt Folgen eines Herzinfarkts Freddie Hubbard ist tot
29. Dezember 2008 - Der US-Jazztrompeter Freddie Hubbard ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Er erlag nach Angaben seines Managers David Weiss in einem Krankenhaus in Los Angeles den Folgen eines Herzinfarkts, den er Ende November erlitten hatte.
Hubbard beeinflusste mit seinem musikalischen Stil eine ganze Generation von Trompetern. Er spielte mit Jazz-Legenden wie John Coltrane und Thelonious Monk, Ornette Coleman, Art Blakey und Herbie Hancock. Bis vor wenigen Monaten stand er noch auf der Bühne. 1972 erhielt Hubbard für das Album "First Light" einen Grammy für die beste Jazz-Performance einer Gruppe. Im Lauf seiner Karriere nahm er mehr als 300 Stücke auf.
Durchbruch mit "Ready for Freddie"
Hubbard wurde am 7. April 1938 in Indianapolis geboren und studierte dort Musik. 1958 ging er nach New York. Zwei Jahre später veröffentlichte er "Open Sesame" als sein erstes Album. Der Durchbruch gelang ihm 1961 mit der Aufnahme "Ready for Freddie" mit dem Saxophonisten Wayne Shorter. Weitere wichtige Platten waren "Red Clay", "Straight Life" und "Sky Dive". Innerhalb weniger Jahre entwickelte Hubbard seinen eigenen Stil. "Er hat alle Trompeter nach ihm beeinflusst", sagte der Jazzmusiker Wynton Marsalis einmal über ihn.



