Datum: 13.03.09 16:50
Kategorie: Deutschland-Politik

 

Erlangen: Woche gegen Rassismus, 20. bis 28. März

 INTERNATIONALE WOCHE GEGEN RASSISMUS in ERLANGEN

                   20.3. 2009- 28. 3. 2009

Warum brauchen wir Menschen anscheinend immer wieder Abgrenzungen und Feindbilder? Greifen wir immer wieder auf altbekannte Muster zurück, wenn Probleme in Staat, Gesellschaft oder auch im privaten Leben auftreten?

„Diese Verhaltensmuster drücken sich in Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus aus und haben eine Gemeinsamkeit: Sie sehen im anderen nicht den Menschen, sondern zunächst nur (angebliche) spezifische Merkmale einer Gruppe, die nicht die eigene ist. (…)“. Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.

 

Mit diesem Veranstaltungsprogramm im Rahmen der INTERNATIONALEN WOCHE GEGEN RASSISMUS wollen wir in Erlangen einen aktiven Beitrag gegen Rassismus und

Fremdenfeindlichkeit leisten. Wir wollen uns darüber hinaus dafür einsetzen, dass jeder, der in dieser Hinsicht Unterstützung braucht, diese in unserer Stadt finden wird.

brauchen wir Menschen anscheinend immer



Freitag 20.März 18:00 Uhr. Eröffnung VHS, Club International,/VHS

Friedrichst.17.Erlangen

Die Woche wird am Freitag, den 20.3.09 um 18:00 Uhr im Club International/VHS in Verbindung mit der Ausstellung „Der lange Weg: von Martin Luther King bis Barack Obama“ (Dr.Pierrette Herzberger-Fofana)

durch Oberbürgermeister Dr.Siegfried Balleis eröffnet.

Grußworte kommen vom Ausländer und Integrationsbeirat sowie von der Aktion Courage.

Danach laufen u. a. 10 Kurzfilme aus den 90er Jahren der Evangelischen

Medienzentrale zum Thema Rassismus

 

Sonntag 22.März 10:00 Uhr Erlanger Frühling

D er Ausländer- und Integrationsbeirat und das Jugendparlament sind mit Infoständen am „Erlanger Frühling“ vertreten, EFIE (Ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung in Erlangen) wird sich beteiligen. Das des AK Afrika wird an diesem verkaufsoffenen Sonntag in der Fußgängerzone auftreten.

Das Straßentheaterprojekt des AK Afrika wird an diesem verkaufsoffenen Sonntag in der Fußgängerzone auftreten.

 

Dienstag 24. März Theaterprojekt aus München

 

11:30 Realschule am Europakanal. Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage. Eintritt frei

18:00 Ohm-Gymnasium-Erlangen. Alle sind Willkommen.

KOSMOS BRD“- Preisträger des Münchner Lichtblicks 2008

 

Typisch deutsch und doch besonders?! Ein Story-telling von und mit afrodeutschen Jugendlichen. Woher kommst Du? Wie kämmst Du dich? Sprichst Du eigentlich afrikanisch? In Kosmos BRD präsentieren Jugendliche ihre Sicht der Dinge, als schwarze Menschen in Deutschland zu leben.

Die Abschlussaufführung entstand nach gemeinsamer Arbeit in einem sechsmonatigen Theaterworkshop und handelt von lästigen Zuschreibungen und nervigen Stereotypen.

 

Dienstag 24. März 21:00 Uhr Konzert im E-Werk

Tibor Sturm and Guests RAP AGAINST RACISM

„Warum lassen es mich denn so viele jeden Tag spüren, dass man als Nichtdeutsch-Aussehender einfach fremd ist ?“ (aus: Afro-Deutsch und Sorgenfrei)

 

QuietStorm und D-Flame und spezial Guests sowie der Erlanger Support

Demholllabackboiiz präsentieren RAP und HIP HOP vom Feinsten – alles

zugunsten der Ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung in Erlangen (EFIE).

Solidaritätsbeitrag: 4,- €

 

 

Mittwoch 25. März 10:00 Uhr Vortrag

Albert-Schweizer-Gymnasium

Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage

Bella Rosenkranz

den Holocaust überlebt - ein Lebensbericht

Geboren 1921 in Fürth, verbrachte Bella Rosenkranz die

ersten Lebensjahre in Colmar. Nach dem Tod der Mutter

kehrte sie 1929 nach Fürth zurück und lebte dort im

jüdischen Waisenhaus. Im Okt. 1938 wurde die 17-jährige im

Rahmen der Polenaktion deportiert und landete im

Niemandsland zwischen Polen und Deutschland. Bella

konnte sich zunächst zu Verwandten durchschlagen. Nach

dem Einmarsch der Deutschen in Polen war sie gezwungen,

in die Sowjetunion zu flüchten. Dort galt sie als "Feind" und

wurde für mehr als fünf Jahre in ein Arbeitslager gesperrt.

Erst 1961 durfte sie die UdSSR verlassen und nach Franken

zurückkehren.

 

Mittwoch 25. März 19:00 Uhr Film. VHS, Club International Friedrichstr.17

 

BLUE EYED

Jane Elliot führt seit über 20 Jahren einen engagierten Kampf

gegen Vorurteile, Ignoranz und Rassismus in ihrer

Gesellschaft. Was sie nach dem Tode von Martin Luther

King jun. 1968 mit ihren Schülern begann, praktiziert sie

heute mit Lehrern, Studenten, Feuerwehrleuten oder ganzen

Belegschaften. In Workshops teilt sie die Menschen nach

einem willkürlichen körperlichen Merkmal ein in

BLAUÄUGIGE und BRAUNÄUGIGE..

Letztere erklärt sie

für besser und intelligenter und stattet sie mit Privilegien aus,

die sie den Blauäugigen, die sie als schlecht, minderwertig

und dümmer abqualifiziert, nicht gewährt.

Was passiert dann?

 

Veranstalter: “STADT ERLANGEN”, “GRÜNE LISTE” „KOSMOS BRD“, „ BROTHERS KEEPERS“ „DRITTE WELT LADEN ERLANGEN e.V.“ “JUGENDPARLAMENT:AK AFRIKA“EUROPEAN SCHULE OHNE RASSISMUS,SCHULE MIT COURAGE“, STADTJUGENDRING ERLANGEN COALITION OF CITIES AGAINST RACISM.







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