Kategorie: Sport, Kids & Jugend-Vorbilder

(C)Schalke 04
Joël Matip, der am letzten 14. Februar 2010 in Gelsenkirchen noch mit einem Kopfballtor zuschlug, wurde am 15. Februar für das Freundschaftsspiel Kamerun gegen Italien am 3. März 2010 einberufen. Die Namen der 22 kamerunischen Fußballer, die gegen Italien im Fürstentum von Monaco antreten sollen, hat Paul Le Guen am 15. Februar 2010 kundgegeben.
Seinen ersten Treffer in der „Ersten Deutschen Fußball-Bundesliga“ erzielte Matip bei seinem Debüt gegen die Münchner Bayern in der Münchner „ Allianz Arena“. Beim 22. Spieltag der ersten Bundesliga letztes Wochenende bescherte der junge Fußballer Schalke 04, der Fußballmannschaft aus dem Ruhrgebiet, die Führung gegen den 1. FC Köln noch vor Ende der ersten Halbzeit. Sein Mitspieler Jefferson Farfan machte den Kölnern den Garaus im zweiten Durchgang. Das Spiel endete 2:0.
Joel Matip, der im Dezember 2010 von Paul Le Guen, dem Nationaltrainer der „Unbezähmbaren Löwen“ von Kamerun, einberufen wurde, um für die kamerunische Nationalmannschaft bei dem letzten Afrika-Fußballländerpokal in Angola zu kicken, hat bewiesen, dass man auf ihn bauen kann – mit dem Bedeuten, dass er in seinen Leistungen auf dem Rasen nicht nachlässt. Matip verpasste das Afrika-Turnier im letzten Jänner in Angola nicht nur aus schulischen und privaten Gründen, sondern auch weil er noch über keinen kamerunischen Pass verfügte.
Am 15. Februar wurde er noch einmal von Paul Le Guen einberufen, um am Freundschaftsspiel gegen Italien im Fürstentum von Monaco am nächsten 3. März 2010 teilzunehmen. Es ist anzumerken, dass der 19jährige angeblich seinen kamerunischen Pass an demselben Tag, am 15. Februar 2010, ausgestellt erhalten hat. Auch Marvin Matip, sein älterer Bruder, der dieses Jahr 25 wird, hätte sich für das Land am Golf von Guinea entschieden; auch er hätte schon einen kamerunischen Pass parat.
Der „Fußball Hemle“ ist die Fußballphilosophie Kameruns
Auch wenn Marvin Matip diesmal nicht von Le Guen eingeladen worden ist, hat er noch gute Aussichten und Karten mit der kamerunischen Nationalmannschaft. Die Fußballnationalelf von Kamerun weist derzeit Schwächen in der Abwehr auf. Um jüngeren und rüstigeren Spielern eine Chance zu geben, hat Paul Le Guen auf Rigobert Song und Geremi Njitap verzichtet. Will sich Marvin Matip in den nächsten Wochen bei Paul Le Guen empfehlen, so soll er sich auf jeden Fall einen Ruck geben.
Bei Le Guen müssen die Fußballer immer fit, behend und blitzschnell sein und spielen. Überdies sollte der Verteidiger Matip bei jedem Spiel härter, aber sauber und fair spielen – und dies wenigstens 120 Minuten lang --, kurzum: er soll schlicht und einfach kloppen.
Wenn sich Marvin Matip somit noch vor der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in die Nationalelf Kameruns einfädeln möchte, um nicht zuletzt seine Karriere aufzumöbeln, sollte er sich nunmehr ins Zeug legen, sich auf dem Rasen mehr Umtrieb geben. Er hat keine andere Wahl als flinker, einsatzfreudiger und beharrlicher zu werden, sich bei jedem Spiel durchgehend bis zur Schmerzgrenze abzuschinden. Sollte er sich obendrein auf präzise kurze und lange Zuspiele sowie auf Distanzschüsse spezialisieren, dann würde er sich bestimmt bei Paul Le Guen glänzend empfohlen haben.
Im Übrigen fasst all dies zum Teil den „Fußball Hemle“, die Fußballphilosophie Kameruns und des Golfes von Guinea, zusammen. Dessen hat sich der Kameruner Jean II Makoun vom französischen Erstligisten Olympique Lyonnais gegen Real Madrid am 16. Februar 2010 anlässlich eines Spiels der UEFA-Meisterliga entsonnen, um eine Wumme abzuschießen, womit Olympique Lyonnais Real Madrid von Ronaldo und Kaka 1: 0 bodigen konnte.
Sollten die Gebrüder Matip an der Fußballweltmeisterschaft im nächsten Sommer mit der Nationalelf von Kamerun teilnehmen, dabei gut abschneiden und insonderheit als tüchtige und geschickte Spieler auffallen, so würde dies ihre jeweilige Fußballberufslaufbahn aufpeitschen und ankurbeln.



