Datum: 16.07.10 08:29
Kategorie: Österreich-Gesellschaft

Von: Clara Akinyosoye

Kenako Afrika: Afrika in Oberösterreichs Schulen

Während der WM stand Afrika auch in Österreich im Mittelpunkt. Persönlichkeiten aus den Black Communities statteten oberösterreichischen Schülern Besuche ab, um ihnen den Kontinent näher zu bringen. 

Afrika hat viele Gesichter. Um diese Gesichter zu zeigen, besuchten verschiedene Persönlichkeiten aus den Black Communities Schulen in Oberösterreich. Sinn und Zweck war es den Schülern die Vielfalt afrikanischer Länder zu präsentieren und diese Länder näher zu betrachten. Die Schulbesuche wurden zwischen 27. Juni und 7. Juli durchgeführt und fanden im Rahmen des Projekts Kenako Afrika statt.  

Neun oberösterreichische Schulen in Linz, Haid, Neuhofen und Ansfelden wurden besucht, berichtet Ike Okafor von der Black Community Oberösterreich und stellvertretender Obmann der Afrikavernetzungsplattform. Die Afrikavernetzungsplattform, die Anfang 2010 gegründet wurde besteht aus verschiedenen afrikanischen Vereinen und hat in Österreich im Rahmen der Fußball - Weltmeisterschaft in Südafrika verschiedene Aktionen gestartet. „Wir haben insgesamt 400 Schüler besucht und verschiedene afrikanische Länder vorgestellt“, so Okafor. Von der Geschichte eines Landes, bis hin zu Mode, Speisen und Spielen, „für die man keinen PC oder Game Boy braucht“ wurden den Schülern viele Aspekte Afrikas näher gebracht. 

Dabei konnten die Kinder und Jugendlichen vieles lernen, dass sie zuvor über den afrikanischen Kontinent nicht gewusst haben. Auch für Ike Okafor gab es im Rahmen des Projekts die eine oder andere Neuinformation. Nigeria habe 434 Sprachen, erzählt Okafor. Das habe selbst ihn als gebürtigen Nigerianer erstaunt. Wichtig war es Okafor vor allem den Schülern zu vermitteln, dass Vielfalt etwas Positives ist. „Es ist gut viele Sprachen zu können.“ Deutsch ist eine Sprache von vielen und deshalb dürfe man keinesfalls Menschen reduzieren, weil sie diese Sprache nicht können. Darauf, dass diese Botschaft angekommen kann Okafor nur hoffen. Die Schulbesuche seien bei den Jugendlichen jedenfalls sehr gut angekommen. 

 







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