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Winterspielen 2006 in Italien: Afrikanische Teilnahme PDF Print E-mail
Written by Simon Inou   
Saturday, 18 February 2006
Cool Runnings,
2. Generation


Afrikaner bei den
Olympischen Winterspielen 2006 in Italien


In den letzten 10 Jahren sind in mehreren afrikanischen Ländern Skiverbände entstanden. Gegründet  hauptsätzlich von Afrikanern die in Europa, USA oder Kanada leben.
Heute zählt man bis zu 15 Skiverbänden in Afrika.

Bild:Kwame Krumah Acheampong
                                                                                                                                                            

Elf Mitglieder einiger dieser Verbände nehmen vom 10. bis 26. Februar 2006 an den Olympischen Winterspielen in Torino, Italien teil. Fünf davon leben mehrere Monate pro Jahr in Afrika: In Äthiopien (1), Kenia(1) und Südafrika(3). Und sechs in Europa - Frankreich (3), Großbritannien (1) und Österreich (1)- und Nordamerika - Kanada (1). Sechs Porträts von Afrikanet.info.

Langstreckenlaufer auf Skiern


Der Kenianer Philipp Boit (35) begann seine olympische Karriere schon im Jahre 1998 in Nagano, Japan. Damals 26, stapfte er über die 10 km in der Langlaufloipe dem Feld hoffnungslos hinterher, konnte sich kaum auf den Beinen halten und wurde von den Zuschauern ins Ziel geschrien. Er war der letzte im Ziel. Dort wartete der Olympiasieger, Björn Daehlie. Der Norweger hatte genau 20 Minuten und eine Sekunde zuvor sein 7. Olympia-Gold geholt. Er fing den 26-jährigen Boit auf, sonst wäre der wohl total entkräftet hingefallen. Die Bilder gingen um die Welt. Boit war noch wochenlang Gast in zahlreichen Talkshows von Australien bis Deutschland. In Turin – seine dritten Spiele – startet der inzwischen 34-jährige Familienvater am 22. Februar  noch im Sprint. Viel Glück !!


Hobbyfischer aus Senegal wird von der Skifirma FISCHER gesponsert


Lamine Gueye (Bild Rechts) ist 44 und kommt aus dem Senegal. Er wohnt  acht Monate pro Jahr in Frankreich und vier als Hobbyfischer in Senegal. Im Jahre 2003 nimmt er an der WM in St. Moritz (Schweiz) teil. Er wird 86. von 89 Teilnehmer und einziger aus einem afrikanischen Land. Drei Jahre spatter ist er noch dabei und will in Italien besser abschneiden als in der Schweiz. Was nicht so einfach ist weil er an finanziellen Resourcen mangelt. Als Präsident des senegalesischen Verbandes bekoomt erhält er Skier von der Firma Fischer. Seinen traum? Eine senegalesische Skimannschaft für die Olympischen Winterspiele 2014 aufzubauen. Da es keinen Schnee in Senegal gibt würde sich die Mannschaft in europäischen Ländern trainieren. Eine Unterstützung wird er vom jungen Leyti Seck (Bild Links) aus Strobl am Wolfgangse (Österreich) erhalten.

Ein Österreicher für Senegal - http://www.leyti-seck.com -

Leyti Seck (25) ist einer von jenen, die sich intensiv auf Olympia vorbereiten. "Senegal" steht auf seinem rot-grünen Rennanzug. Sein Land werde er in Slalom, Riesenslalom und Super G in Turin vertreten. Sein Land? Nun, Leytis Vater ist Senegalese, er selbst wuchs als österreichisch-senegalesischer Doppelstaatsbürger in Strobl am Wolfgangsee auf. Mit sieben Jahren stand das Sporttalent - Leytis fußballerisches Können wurde selbst von Friedl Koncilia gelobt, auch beim Ultra-Dekathlon machte er gute Figur - erstmals auf Skiern. "Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen, ich könnt' für Senegal als Erster überhaupt Weltcup-Punkte holen." Fünfmal hat er es schon versucht. Ins und ans Ziel ist er dabei noch nicht gekommen. Bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz 2001 und vor einem Jahr in Bormio schon - mit Plätzen um Position 50. Mit Unterstützung von Coach Roland Assinger, Ex-Weltcup-Abfahrer und Bruder von Showmaster Armin, und intensivem Training in Rif/Salzburg sollen bei Olympia ähnliche Ergebnisse herausschauen. Leyti Seck fühlt sich als echter Strobler, kam er doch schon als Baby zu seiner Pflegemutter Maria Leitner.
Bilder (http://www.leytiseck.com)


Äthiopischer Schilehrer will auch Medaillen gewinnen - http://www.ensf.org/ -


Der Äthiopier Robel Teklemariam wird bei den Olympischen Winterspielen in Turin zwar eher keine Medaille holen – obwohl ihm eigentlich eine „Goldene“ gebühren würde. Der 31-jährige Wahlamerikaner tritt nämlich nicht nur in den Alpinbewerben an – er versucht es sicherheitshalber auch im Langlauf. Das einzige Mitglied des Äthiopischen Schiverbandes kann auf jeden Fall Schi fahren, werkt er doch in den USA als Skilehrer.
Bild: ensf



Die Afrikanische Mannschaft verstärkt u. a. auch Skifahrer Mathieu Razanakolona (19) aus Madagaskar. Er lebt in Kanada und ist der erste Madegasse bei Winterspielen.

Der Jüngste Afrikaner mit eigenem Wappen - http://www.razalpin.org -

Mathieu Razanakolona (19, Bild unten Rechts) ist ein kanadisch-madegassischer Skirennläufer. Er ist 2006 in Turin der erste Wintersportler, der für Madagaskar bei Olympischen Spielen an den Start geht. Razanakolona wurde als Sohn einer kanadischen Mutter und eines madegassischen Vaters geboren und wuchs in Kanada auf. Bereits im Kindesalter begann er mit dem Skisport. Zusammen mit seinem Bruder Philippe gründete er das gemeinnützige Projekt http://www.razalpin.org. Die Bühne der Olympischen Winterspiele 2006 soll genutzt werden, um das Heimatland ihres Vaters in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit zu rücken und Spendengelder für Entwicklungsprojekte zu sammeln.

Seit Dezember 2004 nimmt Razanakolona regelmäßig an den in Kanada ausgetragenen FIS-Rennen teil. Im Januar 2006 gab er sein Debüt im Skiweltcup. Vom Internationalen Skiverband (FIS) bekam er für die Olympischen Winterspiele eine Wildcard. In Turin wird er im Slalom und im Riesenslalom starten.



"Schneeleopard" aus Ghana - http://www.ghanaskiteam.com/ -


Der in Glasgow/Schottland geborene Kwame Nkrumah-Acheampong (31) wollte als erster Ghanese an alpinen Wettbewerben teilnehmen. Aufgewachsen aber ist er in Ghana, und Schnee, den kannte er zunächst nur aus James-Bond-Filmen. Doch der als "Schneeleopard" bekannte Rennläufer, der vor drei Jahren in einer Indoor-Halle in England auf den Geschmack gekommen war, schaffte es nicht, die nötigen Punkte des Weltverbandes FIS zu sammeln. Dennoch zeigte der Verband ein Herz: Nkrumah-Acheampong darf bei den olympischen Rennen als Vorläufer auf die Piste. Er ist der Begründer des Ghanesischen Skiverbandes.





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Recherche: Redaktion Afrikanet.info
Zusammenfassung - Simon INOU
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Andere afrikanische Teilnehmer an diesen Winterspielen sind aus:

Algerien
Bentoumi Noureddine
Douibi Christelle Laura

Südafrika
Botha Tyler
Heath Alexander
Krass Oliver

Quellen:
-Offizielle Homepage von den Winterspielen 2006 - http://www.torino2006.org
-FIS - Internationaler Skiverband
-Salzburger Nachrichten vom 16. Jänner 2003
-Der Standard Printausgabe 3. Februar 2005 / Sport Teil
-Grazer Woche, 5. Februar 2006

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Last Updated ( Wednesday, 29 March 2006 )
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